
Kölner Unternehmen make.tv befragte über 10 000 Nutzer – Konferenzen, Sportübertragungen, Talkshows und Konzerte sind häufigste Inhalte
Nutzer, die Livestreams im Netz selbst produzieren, schätzen es dabei vor allem, wenn die Möglichkeit besteht, eigene Grafikobjekte ins Studio zu laden oder andere Inhalte als zweiten Stream zuzuschalten (Bild im Bild). Dies ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Umfrage der make.tv GmbH, Anbieter des ersten virtuellen Fernsehstudios in Deutschland, unter mehr als 10 000 Livestream-Nutzern.
Über 90 Prozent der Befragten schalten ihre Grafikinhalte direkt in ihre Produktionen hinein. 77,4 Prozent holen einen zweiten Stream mit ins Bild. Beides macht ein Account bei make.tv möglich. Andere beliebte Funktionen sind dort u. a. der Text-Generator (71,7 Prozent), mit dem man schnell Schriften einsetzt ohne Grafiken hochladen zu müssen sowie die Show-Ankündigung (69,4 Prozent, Mehrfachantworten waren möglich). Mit letzterer kann der make.tv-Player schon am Vortag des eigentlichen Events auf der jeweiligen Website eingebunden werden und auf die Übertragung hinweisen.
Zu den beliebtesten Formaten, die die Nutzer laut eigener Aussage als Livestream erstellen, gehören Konferenzen (13,8 Prozent), Sportübertragungen (10,3 Prozent) sowie Talkshows und Konzerte (jeweils 8,6 Prozent).
"Es ist toll, zu sehen, wie unsere Kunden die Möglichkeiten selbstproduzierter Livestreams erkennen und unsere Funktionen kreativ einsetzen. Wohlgemerkt: Zu den Usern zählen nicht nur Fernseh-Erfahrene mit entsprechenden Vorkenntnissen. Wir haben alles bewusst so angelegt, dass die Bedienung sehr übersichtlich ist. Uns nutzen Religionsgemeinschaften genauso wie große Medienanstalten", erklärt make.tv-Gründer und -Geschäftsführer Andreas C. Meyer.